Search Experience Optimization – 5 SEO Tipps für Neulinge

Dieser Artikel ist ein Beitrag zur Blogparade “Die 5 effektivsten SEO Praxistipps für Anfänger” von It-helps.at.

Was bedeutet SEO?

SEO steht eigentlich für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung). Doch auch weniger technische Begriffe, wie z.B. Search Experience Optimization (Sucherlebnisoptimierung) oder Simply Excellent Online (Einfach herausragend online) machen im Internet die Runde.

seo

Mir persönlich gefällt die Bezeichnung Sucherlebnisoptimierung am besten. Denn auch wenn es den Anschein hat, dass SEO sich zum größten Teil mit Codes, Links und den richtigen Text an der richtigen Stelle beschäftigt, darf man trotzdem nie die menschliche Komponente vergessen.

Wozu SEO?

SEO beinhaltet alle Maßnahmen die dir dabei helfen im Internet gefunden zu werden. Dabei geht es weniger um Google Ads / Anzeigen, sondern vielmehr um zu bestimmten Keywords auf der ersten Seiten in den organischen (natürlichen) Ergebnissen aufzuscheinen.

Und warum ist das wichtig?

Laut der Marketing-Plattform Hubspot klicken die meisten “Suchenden” (ca. 89 %) auf einen Link auf der ersten Seite und schauen sich erst gar nicht die Zweite an. Und seien wir uns mal ehrlich, machen wir das nicht genau so?

Zu SEO gibt es bereits tausende Artikel und bestimmt hunderte Bücher. Alleine auf Search Engine Journal könnte man sich monatelang durchlesen und jedes kleinste Detail der Suchmaschinenoptimierung herausfinden. Weil einem jedoch meistens dafür die Zeit fehlt, habe ich hier meine TOP 5 Praxistipps für Beginner zur Sucherlebnisoptimierung zusammengefasst:

Search Experience Optimization –
5 Praxistipps für Newbies

#1 Verstehe wie Google sucht

SEODu gibst z.B. das Keyword “Online Rechnungsprogramm” in die Suchmaschine ein. Google geht in einem Sekundenbruchteil Milliarden von Webseiten durch und bewertet diese nach zwei Faktoren: Relevanz zum eingegeben Keyword und Autorität.

#2 Mehr Relevanz durch On-Page Optimierung

SEOUm die Relevanz deines Blogs oder deiner Webseite für ein bestimmtes Thema zu verbessern ist eine Optimierung deiner Webseite essentiell. Die Struktur, Überschriften, Beschreibung und interne Verlinkung spielen dabei eine wichtige Rolle. Wichtig: Vermeide Keyword-Stuffing! Achte darauf deine Keywords auf “natürliche Weise” in deine Texte einfließen zu lassen.

Ein guter Freund hat mir mal gesagt:

“Wenn du ein Experte in deinem Bereich bist, brauchst du dir um Keywords keine Sorgen zu machen. Du benutzt ohne groß darüber nachzudenken relevante Schlüsselwörter und eine angebrachte Anzahl – das ist nicht nur für deine Leser angenehm, sondern wird auch von Google belohnt.”

Denke wie deine potentiellen Leser/Kunden: Welche Keywords würden Sie in Google eingeben? Um Herauszufinden, welche Keywords häufig benutzt werden und wie groß die Konkurrenz dafür ist, kannst du Googles Keyword Planner nutzen.

#3 Mehr Autorität durch Off-Page Optimierung

SEOUnter Off-Page Optimierung versteht man alle Maßnahmen, die deinen Pagerank verbessern.

Was ist der Pagerank?

Mithilfe des Pageranks bestimmt Google die Autorität bzw. Popularität einer Webseite.

Wikipedia liefert dafür eine gute Erklärung:

Das Grundprinzip des PageRanks lautet: Je mehr Links auf eine Seite verweisen, umso höher ist das Gewicht dieser Seite. Je höher das Gewicht der verweisenden Seiten ist, desto größer ist der Effekt.

Wie kommst du nun zu Links von Webseiten mit hoher Autorität?

Wenn du einzigartige, relevante und interessante Inhalte auf deiner Webseite anbietest!

#4 Mache White-Hat-SEO und verzichte auf Black-Hat-SEO

White-Hat-SEO bezeichnet alle SEO Praktiken die Googles Richtlinien respektieren. Anders SEOausgedrückt sind es all jene Maßnamen, die Google dabei helfen keywordrelevante Ergebnisse anzuzeigen. Beispiel:

  • Gute Linkstruktur deiner Seite
  • Relavanter und interessanter Inhalt
  • Aktiv auf Social Media & Co

Auf der anderen Seite steht Black-Hat-SEO – damit versucht man Google zu manipulieren und verstoßt absichtlich gegen Suchmaschinenrichtlinien um sich ein besseres Ranking zu erschwindeln. Wenn Google dahinter kommt, wird die Webseite SEOeinfach nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt. Beispiele:

  • Unsichtbarer Text mit Keywords
  • Unsichtbare Links
  • Link-Netzwerke

Leider gibt es ein Problem an der Sache:

Wie du wahrscheinlich schon mitbekommen hast ändert Google ständig seine Kriterien was als “gutes” und was als “böses” SEO angesehen wird. Behalte immer ein Auge auf die neusten Entwicklungen und Updates rund um Google – denn was heute völlig OK ist, kann dir morgen schon zum Verhängnis werden und deiner Seite schaden.

#5 Bleibe menschlich

SEONatürlich ist es wichtig deine Relevanz und Autorität in den Augen von Google zu optimieren, aber noch viel wichtiger ist es in den Augen deiner Leser relevant zu sein.

Google kümmert sich darum das Suchererlebnis aller “Suchenden” zu verbessern – deine Aufgabe ist es deinen Besuchern ein tolles Erlebnis auf deiner Webseite zu bieten.

Denn egal wie Google in Zukunft aussehen wird, die unendliche Suche von Menschen zielt nur auf eines ab: interessante, relevante und ausgezeichnete Inhalte.

Extratipp: Google kann keine Bilder “lesen” bzw. keinen Text auf den Bildern auswerten. Verzichte deshalb nie auf die Bildbeschriftung und zeige Google worum es geht.


Ich hoffe dieser Artikel hilft dir dich im Internet-Dschungel zurecht zufinden. Über Feedback, Anregungen oder Kritik jeglicher Art freuen wir uns sehr. Hinterlasse einfach einen Kommentar, oder drücke auf “Gefällt mir” falls dir dieser Artikel gefallen hat.

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