Rechnungen ins Ausland: Verkauf von Dienstleistungen an Drittländer

In diesem Blog-Artikel erklären wir dir die wichtigsten Punkte, die du bei der Rechnungserstellung ins Ausland (außerhalb der EU) bzgl. Dienstleistungen beachten solltest.

Schlagwörter wie Internationalisierung und Globalisierung sind Schnee von gestern – das hat mittlerweile jeder mitbekommen, dass die Welt zusammengewachsen ist.  Doch was wohl ewig Fragen aufwerfen wird, ist der weltweit stattfindende Wirtschaftsverkehr und dessen Besteuerung. Innerhalb der EU gibt es dazu genaue Vorgaben. Doch vor allem bei der Rechnungsausstellung an Drittländer kommt es oft zu Unklarheiten.

Falls du viele Rechnungen fürs In- und Ausland erstellen musst, empfehlen wir dir auf ein professionelles Programm zurückzugreifen. Zervant bietet ein kostenloses Rechnungsprogramm, mit dem du innerhalb von einer Minute korrekte Rechnungen ins Ausland schreiben kannst.

Rechnungen mit oder ohne USt.?

Auch beim Verkauf von Dienstleistungen ins Ausland musst du bei der Rechnungserstellung den privaten Kunden (= Endverbraucher) vom Firmenkunden unterscheiden:

Privatkunden aus dem Ausland wird eine ganz normale Rechnung mit USt. ausgestellt. Somit brauchst du bei der Rechnungserstellung keine Unterscheidung zwischen einem Inlands- und Auslandskunden machen.

Bei Firmenkunden ist die Situation anders. Ihnen darfst du keine USt. in der Rechnung ausweisen, da Leistungen in dem Land versteuert werden, wo der Leistungsempfänger (= Auftraggeber) seinen Sitz hat.

Was gibt es zu beachten?

Anders als wie bei EU-Mitgliedsstaaten gibt es bei Drittländern keine einheitliche Rechtsgrundlage, wie die Umsatzsteuer im Ausland behandelt wird. Teilweise wird auch das für den europäischen Wirtschaftsraum eingeführte Reverse-Charge-Verfahren angewandt, wie z.B. in der Schweiz. Deshalb ist es wichtig, dass du dich zuerst immer über die steuerrechtlichen Behandlung der jeweiligen Leistung im Drittland erkundigst (z.B. bei den Auslandshandelskammern). Diese können nämlich von Land zu Land von Grund auf verschieden sein.

Was sonst noch auf die Rechnung muss

Rechnungen die an ein Unternehmen in einem Drittland ausgestellt werden, orientieren sich an den formellen Regelungen des jeweiligen Landes. Es gibt  keine verpflichtenden Sonderangaben. Dennoch empfehlen wir den Zusatz « nicht im Inland steuerbare Leistung » in die Rechnung einzufügen, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden.

Vergiss nicht, die Leistungen in der Umsatzsteuervoranmeldung separat anzuführen. Jedoch ist hier keine zusammenfassende Meldung (wie beim Reverse-Charge-Verfahren) nötig.

Wie bei allen steuerrechtlichen Angelegenheiten gibt es leider unzählige Ausnahmen und Sonderregelungen, auf die wir hier jedoch nicht näher eingegangen sind.

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