Social Media Trends 2014: So vermarktest du dich und dein Business

Mittlerweile hat wohl hoffentlich jeder Selbständige und Unternehmer eines verstanden: Wer nicht im Internet gefunden werden kann, existiert nicht!

Selbständigkeit der neuen Generation

Und gerade dieses « Gefunden-werden » bringt Selbständige, Kleinunternehmer sowie Marketer und PR-Berater manchmal um den Verstand.

Die gängigsten Kommunikationskanäle für Unternehmer sind zurzeit wohl Xing, Twitter, Facebook, Linkedin, Google+ und selbstverständlich die eigene Homepage.

Doch das Internet verlangt Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Trends hier, Hypes dort und mittendrin soll man noch das normale Tagesgeschäft mit unzähligen neuen Vermarktungsformen vereinbaren. Keine leichte Aufgabe – selbst für Profis.

Trends in Social Media & Co

Da ich ständig auf der Suche nach Infos für Selbständige bin und dies sich auch noch mit meiner Leidenschaft für Cyber-Trends ganz gut vereinbaren lässt, stelle ich euch hier meine fünf persönlichen Kommunikationstrends 2014 für Unternehmer vor.

1. Somewhere

Somewhere

Somewhere, das « neue, bessere Xing », wie es von den Medien bereits betitelt wurde, ist eine (geschäftliche) Kontakt-Plattform, bei der es vor allem um einen guten visuellen Auftritt geht. Während Xing- und Linkedin-Profile eine Art Online-Lebenslauf darstellen, kann man auf Somewhere Fotos von aktuellen Projekten, Wünschen, Zielen, etc. teilen.

Dieses « LinkedIn-2.0-Konzept » hat definitiv Potential! Was sagen 5 Jahre Erfahrung als Graphiker schon aus, wenn mögliche Kunden sich kein Bild vom Arbeitsstil machen können. Gerade für Freelancer und Selbständige in kreativen Bereichen kann diese Plattform zu einem mächtigen Vermarktungs- und PR-Tool werden – gleichzeitig kann man sich natürlich auch mit Kollegen vernetzen 😉

Die Plattform befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase und eine Anmeldung ohne Einladung ist leider (zurzeit) nicht möglich. Ich habe meine « Einladungsanfrage » bereits verschickt und bin gespannt wie sich diese Plattform in 2014 weiterentwickeln wird.

Fotoquelle: Somewhere

2. Paper

Paper
Paper ist die neueste App aus dem Hause Facebook und könnte bald zu dessen Zukunft werden.

Eines von Facebooks altbekannten Problemen ist der wilde Mix aus Updates von Freunden und (Un-)Bekannten, Lieblingsunternehmen und verschiedenen Hobbyseiten im Newsfeed. Paper soll dieses Chaos nun mithilfe von Kategorien aus der Welt schaffen.

Der Vorteil für die eigene PR: Durch die Einteilung der Updates in verschiedenen Kategorien z.B. Privat, News, Lifestyle etc. bekommt der User genau die Infos, die er gerade braucht.  Man muss somit nicht mehr mit privaten Inhalten, z.B. Fotos von der letzten Party und anderen persönlichen News, um Aufmerksamkeit kämpfen.

Dies soll vor allem das Engagement mit deinem Content steigern.

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich dieses Konzept in Zukunft weiterentwickeln wird. Gmail hat es mit seinen Tabs ja schon vorgemacht.

Fotoquelle: Paper

3. Google+

Google+
Google+, anfänglich als « Plattform für Google-Mitarbeiter » von aller Welt belächelt, hat sich inzwischen jedoch zu einem fixen Bestandteil der « Gefällt-mir-Buttons-Leiste » entwickelt. Ob Google’s Monopolstellung und die Übernahme von YouTube dazu beigetragen haben? Möglich… 😉

Wie auch immer – die aktive Google+Community ist am Wachsen, auch im Business-Bereich. Das hängt ohne Frage auch mit dem nützlichen Google Authorship, von dem sich immer mehr Blogger bedienen, zusammen.

In der letzten Hälfte von 2013 konnte Google einen Zuwachs von 6 % in aktiven Usern verzeichnen, wohingegen Facebook einen Rückgang von 3 % hinnehmen musste. 

Ich persönlich glaube, dass Google+ zumindest für Selbständige in Zukunft bedeutender werden wird (Suchmaschinenranking!). Ich bringe jedenfalls meine Page zurzeit auf Vodermann!

Fotoquelle: Google+

4. Content bleibt King

Ein Trend der nach wie vor bestehen bleibt, ist Content! Kommt es nur mir so vor, oder hat sich die Anzahl von AdSense & Co drastisch erhöht? Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden, denn Blogger sollen sich ruhig ein paar Euros hier und da dazuverdienen.

Doch mit erhöhtem Werbeaufkommen, bedienen sich immer mehr Internetuser an Adblockern, die erfolgreich Werbung einfach ausblenden. Es bringt einem nichts, wenn man tolle Werbebanner erstellt und diese dann von keinem gesehen werden.

Deshalb sollten Selbständige weiterhin versuchen, Kunden durch interessante, innovative Inhalte statt mit Werbung anzuziehen und somit ihr Fachwissen unter Beweis zu stellen. In diesem Sinne kann man nur sagen: Werbung ist silber – Content ist Gold! 

5. Mobile Marketing

Laut Statista.de nutzten 70 % aller deutschen Internetuser das mobile Internet via Smartphone im letzten Jahr. Ein Grund mehr um seine Homepage und Marketingmaßnahmen für mobile Endgeräte zu optimieren!

Wir wollen alles nur mehr on-the-go erledigen: Coffee to go, Arbeitszeiterfassung on-the-go und selbstverständlich Internet on-the-go. Prognostizierte Trends im mobilen Marketing sind eine erhöhte Personalisierung von Werbung, lokalabhängiges Marketing (GPS-Funktion) und immer kürzere und aussagekräftigere Werbenachrichten.

Mobile Marketing ist ein Bereich des Online-Marketings, der von vielen Unternehmern noch zu wenig beachtet wird. Doch wie so oft, wird man letztendlich einfach mit der Masse mitgehen müssen, um sich ein Stück vom Kuchen zu holen.

Dieser Artikel ist Teil der Blogparade von Nicolas Scheidtweiler von Schweidtweiler PR.